Samstag, 9. Juni 2018

GoneWest - Rückkehr

Seit zwei Tagen bin ich also wieder im Lande... für die verbleibenden drei Velotage durch die Ardéche, das Rhône-Tal und den Jura hat es blog-technisch noch nicht gerreicht.



Hier die Kurzzusammenfassung - ein ausführlicheres Fazit und die Blog-Beiträge der fehlenden Velo-Tage folgen später:


  • Distanz: 2900 km, pro Tag 170 km 
  • Zeit: 9h unterwegs an 17 Velotagen, davon im Schnitt 6h30 im Sattel, davon wiederum rund 82% pedalierend, Total 4.6 Tage oder rund 110 Stunden
  • Schnitt: 26.4 km/h
  • Höhenmeter: 35'000m oder 1.2% Steigung im Schnitt - mehr als gedacht


Dienstag, 5. Juni 2018

E14: Licht und Schatten

Montag, 4. Juni 2018



  • Route: Millau (350m), Gorges du Tarn, Le Pont-de-Montvert, Col de Finiels (1541m), Le Bleymard (1050m)
  • Daten: 122 km, 5h00, 1650 hm
  • Sterne: **** (ohne Regen Maximalnote)
  • Topografie: leicht ansteigend mit sanftem aufundab durch die Gorges du Tarn, dann hoch zum Pass mit langer nicht zu steiler Anfahrt
  • Höhenlage: 350 bis 500, dann Anstieg auf über 1500 m 
  • Strassen: kein Grund zum klagen, zum Teil exzellent, Aufstieg etwas ruppiger, Abfahrt i.O.
  • Verkehr: gering, einige Töffs
  • Landschaft: grossartig
  • Wetter: erst grossartig (sonnig, 18-23 Grad), dann bösartig (regnerisch, bis auf 10 Grad fallend)
  • Wind: kein Faktor
  • Radler: ein paar Freizeit-Radler. Ein Gümmeler aus Belgien, der meine Nationalität mit dem Land aus dem Norden verwechselte
  • Stimmung: erst top, dann etwas trüber aufgrund des erneuten Regens (und v.a. der Kälte)
  • Energielevel: wenn’s sein muss geht noch was, es muss aber nicht immer (Reisetempo)
  • Tenue: Armlinge konstant. Weste bald ausgezogen. Regenklamotten ab zweiter Hälfte Aufstieg, auf Abfahrt gefroren
  • Highlight: Gorges du Tarn
  • Lowlight: Abfahrt im kalten Regen
  • Bemerkenswert: jede Änderung an der Regenintensität wird sofort registriert - und trägt unmittelbar zur Stimmungslage bei: „Oh, dort vorne hat’s eine Wolkenlücke...“






















Montag, 4. Juni 2018

E13: Ein Gipfeli gegen den kleinen Hunger

Sonntag, 3. Juni 2018

Heute stellte sich die Verpflegung als schwierig heraus. Es war Sonntag und am Le Tarn hinter Albi ist nicht viel los. Eine schöne Gegend zweifelsohne, aber Geschäfte haben geschlossen (Sonntag/Nebensaison) und Cafés sind spärlich - und wenn, haben sie (fast) nichts zu essen. So war die Zwetschgentorte und das Eclair im Angesicht der gewaltigen Kathedrale von Albi - der grössten Backstein-Kirche der Welt - die letzte richtige „Mahlzeit“ bis 20 km vor dem Ziel in Millau. Mal abgesehen vom Croissant gegen den „kleinen Hunger“ (siehe erstes Bild unten).



  • Route: Gratentour (150m), Saint-Sulpice, Albi, Millau (350m)
  • Daten: 192 km, 7h11, 1350 hm
  • Sterne: ***
  • Topografie: flach, auf 100 km netto 150 hm dem Tarn entlang, zweimal auf die Flanken hoch
  • Höhenlage: 150 - 500 m.ü.M. 
  • Strassen: fast alles Nebenstrassen, Qualität mal top, mal rau und etwas holpriger, besser als am Vortag
  • Verkehr: gering
  • Landschaft: ab Albi 100-200 m eingeschnittenes Flusstal, davor breite Flussebene
  • Wetter: milchiger Sonnenschein, eher auf der schwülen Seite, auf dem letzten Fünftel ab und an etwas Nieselregen (aber ich las das mal als Tag ohne Regen durch)
  • Wind: wenn, dann aus Südost. Unterschiedlich stark, da die Route stark drehte
  • Radler: einige (Retro-)Gümmeler bis Albi, danach drei einzelne Jogger weit abseits von Ortschaften 
  • Stimmung: bon 
  • Energielevel: könnte besser sein, Mühe gehabt um gegen den Wind zu drücken, in zweiter Hälfte trotz besser
  • Tenue: bald mal Windweste ausgezogen, kurz darauf auch die Armlinge. Gegen Ende etwas frisch
  • Highlight: einsame Gegend (zum radeln)
  • Lowlight: einsame Gegend (zum verpflegen)
  • Bemerkenswert: wenn man hungrig ist, kann man problemlos drei Schokoriegel am Stück verdrücken