Mittwoch, 10. Juli 2019

Tag 10: Dienstag, 9. Juli 2019

Der heutige Tag fühlte sich länger und weiter an als es war. Ich bin nur rund 130 km weit gekommen. Dies einerseits wegen dem stetigen auf und ab, andererseits verhinderte der starke Westwind ein rascheres vorwärts kommen. Hinzu kommt, dass meine Fahrt durch diverse Querung von Buchten und Flüsse unterbrochen wurde. Zwei weitere Male durch eine kürzere und längere Fährüberfahrt. Einmal sogar mit einer Schwebebrücke 



 
  • Sterne: ***(*) - für mehr hätte es keine Gegenwind geben dürfen 
  • Topografie: Küstenstrasse, erst wellig dann flacher 
  • Strassen: etwas weniger gut. Hängt auch mit der Routenwahl über Nebenstrassen zusammen. Oft verdreckter Seitenstreifen auf Hauptstrassen
  • Verkehr: auf Hauptstrasse entsprechend mehr
  • Landschaft: Küste, erst bergiger, dann flacher
  • Wetter: der Deutsche würde sagen heiter. Um 22 Grad. 
  • Wind: auf exponierten Strecken stark von vorn, sonst mässig von vorn. 
  • Radler: einige, auch solche die explizit am Berg Intervalle fahren. Einige Tourenradler. Pro Cycling Aarau Kollege David S. mit Feundin, die in Gijón gestartet sind zufälligerweise angetroffen
  • Stimmung: gut
  • Energielevel: bergauf respektabel, in der Ebene wenig Saft um gegen den Wind anzukämpfen 
  • Tenue: kurz-kurz, auf längeren Abfahren und in Pause Windweste und gegen den kühlen Wind zu schützen
  • Highlight: Fly-by mit David
  • Lowlight: Gegenwind-Strecke vor Islares
  • Frage des Tages: bläst der Wind Morgen auch von vorn
  • Bemerkenswert: Pilger jedes Alters und Art unterwegs, 20 bis 55-Liter-Rucksack. Ab Santander und danach keine mehr. 
  1. Oriñón
  2. Autobahn-Brücke bei Oriñón
  3. Ausblick vom Hotel in Mogro
  4. Biskaiko Zubia: Schwebebrücke von Portugalete
  5. San Miguel de Meruelo
  6. Blick zurück Richtung Bucht von Bilbao (vor Samano)
  7. Bucht von Santander
  8. David S. (in Laredo)

Dienstag, 9. Juli 2019

Tag 9: Montag, 8. Juli 2019



Irgendwie hatte ich die Hauptstrasse - die N-634, die aus Bilbao flussaufwärts führt - anders, sprich ruhiger und entspannter in Erinnerung, als ich sie vor drei Jahren in anderer Richtung befuhr bei meiner Pyrenäen-Tour. Vermutlich war Sonntag und nur wenig Verkehr. Heuer nervte mich der Schwerverkehr doch gewaltig. Auch wenn die Auto- und LKW-Fahrer alle sehr rücksichtsvoll und geduldig sind, hat man irgendwann mal genug vom ständigen Gedröhne 2 Meter neben einem. Das nächste mal werde ich noch länger an der Küste bleiben. 


Hendaye (F), Irún (E), Deba, Eibar, Bilbao
  • Sterne: **
  • Topografie: wellige Küste mit 2 Hauptanstiegen (200-300m)
  • Strassen: auf Frankreich-Niveau, wobei die Varianz grösser ist. 
  • Verkehr: oh je, wurde ich verwöhnt in Frankreich, nervig viel und  sich viel Schwerverkehr auf der N-634 ab Landesinneren (Notiz: das nächste mal vermeiden!)
  • Landschaft: Städtisch, Küste und an sich schönes Tal hoch, aber stark bebaut und mit Autobahn und Hauptstrasse versehen. 
  • Wetter: Nieselregen zu Beginn, ab Irún nachlassend und trockene Strassen ab Orio. Tiefe Wolken. Um 20 Grad. 
  • Wind: runter nach Bilbao leichter Gegenwind. Davor nicht relevant. 
  • Radler: einige Top-trainierte "Strich-in-der-Landschaft", ein handvoll  Tourenradler. 
  • Stimmung: gut, auch dank nachlassendem Regen (hatte mich auf einen Tag Regen eingestellt)
  • Energielevel: naja, könnte besser sein. Glaub das Knie hintert mich mental mehr in die Pedale zu hauen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich seit heute den Puls nicht mehr kenne (ist ausgestiegen, Batterie?)
  • Tenue: kurz-kurz, Armlinge für 10 Minuten. Dann Regenjacke für eine Stunde und Überschuhe etwa bis zur Hälfte. 
  • Highlight: Wetter ohne Regen
  • Lowlight: Pulsmesser zeigt keine Werte mehr an
  • Frage des Tages: vor drei Jahren bin ich (fast) die gleiche Strecke gefahren in der anderen Richtung. Da hatte ich die N-634 nicht so schlimm in Erinnerung. War glaub ein Sonntag?
  • Bemerkenswert: Bilbao ist die 7. dichtest-besiedelte Metropol-Region in Europa (sagt Wikipedia)


  1. Ondarroa
  2. Teil des Hafens von San Sebastian
  3. Küstenabschnitt bei Zumaia
  4. Zumaia
  5. Hauptstrasse und Autobahnen hinauf nach Eibar
  6. Fluss Oria vor Orio
  7. Bilbao
  8. Selbstbedienungscafe in Mendaro
  9. Hügel rund um San Sebastian

Sonntag, 7. Juli 2019

Tag 8: Sonntag, 7. Juli 2019

Überführungsetappen nennt man solche Tage: Strecken ohne besondere Highlights, die man halt absolvieren muss um von A nach B zu kommen. Einziges Highlight war der Anblick des Atlantiks in Biarritz.



Gauzobon, Peyrehorade, Bayonne, Hendaye

  • Sterne: * (Minimalwertung)
  • Topografie: "wellige Flachetappe" (oder wenn flach trotzdem fast 0.75% Durchschnittsteigung bedeuten)
  • Strassen: kein Grund zum meckern. Nebenstrassen etwas rauher, dafür kein Verkehr. 
  • Verkehr: nervig mühsam ab Bayonne, vorher nur auf Hauptstrassen, aber nur "Sonntagsverkehr"
  • Landschaft: Felder, Wiesen und Wälder. Fluss (Adour). Küste. 
  • Wetter: bedeckt, um den Mittag Aufhellungen, dann wieder bedeckt. 20 - 30 Grad je nach Sonne
  • Wind: stets von vorne, kam erschwerend hinzu zum sonst schon mühsamen Tag. 
  • Radler: einige, auch Tourenradler
  • Stimmung: naja, die Strecke hob einem nicht grad vom Hocker
  • Energielevel: wollte ein wenig pushen heute über die Wellen, musste dafür auf dem Gegenwind-Teil Richtung Bayonne büssen. Wenig gegessen heute drum etwas saftlos. Puls nicht im gewünschten Bereich oben. 
  • Tenue: kurz-kurz, manchmal ansatzweise die Windweste vermisst
  • Highlight: erster Blick aufs Meer
  • Lowlight: Notre Dame Des Cyclistes hatte leider geschlossen
  • Bemerkenswert: nur wenige Geschäfte offen heute Sonntag

  1. Notre Dame des Cyclistes : hatte leider geschlossen
  2. Atlantik vor Hendaye
  3. Bayonne
  4. Die Kirche zur "notre dame"
  5. Spanien ist nahe: Stierkampfarena in Pomarez
  6. Typisches Landschaftsbild heute
  7. Baumallee vor Labatut