Sonntag, 10. Juni 2018

E15 - Ardéchois

Dienstag, 5. Juni 2018



Heute durfte ich durch die wunderschöne, sanfte Landschaft der Ardéche radeln. Das heisst kurvige, gute Strassen, sanfte und etwas steilere Aufstige, schöne weite Ausblicke und wenig Verkehr. Ich lasse einfach die Bilder sprechen:





















  • Route: Le Bleymard (1050m), Langogne, Col des 4 Chemins (1260m), Col de la Croix de Peccata (1569m), Annonay, Roussillon (150m)
  • Daten: 192 km, 7h35, 2680 hm
  • Sterne: ***** (mehr geht leider nicht)
  • Topografie: sanft hügelig, wie ein weitläufiger Jura
  • Höhenlage: 1000-1600, runter auf 150 
  • Strassen: kein Grund zum klagen 
  • Verkehr: gering
  • Landschaft: grossartige wellig-hügelige Abwechslung
  • Wetter: leicht bewölkter Start. Dann Aufzug von einigen Gewitterwolken, unter mir blieb es trocken
  • Wind: kein Faktor
  • Radler: eine grössere Gruppe am Peccata, vereinzelte Retro-Gümmeler
  • Stimmung: top 
  • Energielevel: mal besser, mal schlechter
  • Tenue: Armlinge konstant. Windweste bald mal verstaut nach der zweiten Abfahrt. Für die Abfahrt vom Peccata wieder hervorgekommen. Kurz-kurz in der Rhône-Ebene
  • Highlight: der ganze Tag bis ...
  • Lowlight: ... Rushhour in Annonay und folgender Agglo-Verkehr in der Rhône-Ebene
  • Bemerkenswert: erster Tag ohne Regen seit der Küste Mittel-Portugals!












Samstag, 9. Juni 2018

GoneWest - Rückkehr

Seit zwei Tagen bin ich also wieder im Lande... für die verbleibenden drei Velotage durch die Ardéche, das Rhône-Tal und den Jura hat es blog-technisch noch nicht gerreicht.



Hier die Kurzzusammenfassung - ein ausführlicheres Fazit und die Blog-Beiträge der fehlenden Velo-Tage folgen später:


  • Distanz: 2900 km, pro Tag 170 km 
  • Zeit: 9h unterwegs an 17 Velotagen, davon im Schnitt 6h30 im Sattel, davon wiederum rund 82% pedalierend, Total 4.6 Tage oder rund 110 Stunden
  • Schnitt: 26.4 km/h
  • Höhenmeter: 35'000m oder 1.2% Steigung im Schnitt - mehr als gedacht


Dienstag, 5. Juni 2018

E14: Licht und Schatten

Montag, 4. Juni 2018



  • Route: Millau (350m), Gorges du Tarn, Le Pont-de-Montvert, Col de Finiels (1541m), Le Bleymard (1050m)
  • Daten: 122 km, 5h00, 1650 hm
  • Sterne: **** (ohne Regen Maximalnote)
  • Topografie: leicht ansteigend mit sanftem aufundab durch die Gorges du Tarn, dann hoch zum Pass mit langer nicht zu steiler Anfahrt
  • Höhenlage: 350 bis 500, dann Anstieg auf über 1500 m 
  • Strassen: kein Grund zum klagen, zum Teil exzellent, Aufstieg etwas ruppiger, Abfahrt i.O.
  • Verkehr: gering, einige Töffs
  • Landschaft: grossartig
  • Wetter: erst grossartig (sonnig, 18-23 Grad), dann bösartig (regnerisch, bis auf 10 Grad fallend)
  • Wind: kein Faktor
  • Radler: ein paar Freizeit-Radler. Ein Gümmeler aus Belgien, der meine Nationalität mit dem Land aus dem Norden verwechselte
  • Stimmung: erst top, dann etwas trüber aufgrund des erneuten Regens (und v.a. der Kälte)
  • Energielevel: wenn’s sein muss geht noch was, es muss aber nicht immer (Reisetempo)
  • Tenue: Armlinge konstant. Weste bald ausgezogen. Regenklamotten ab zweiter Hälfte Aufstieg, auf Abfahrt gefroren
  • Highlight: Gorges du Tarn
  • Lowlight: Abfahrt im kalten Regen
  • Bemerkenswert: jede Änderung an der Regenintensität wird sofort registriert - und trägt unmittelbar zur Stimmungslage bei: „Oh, dort vorne hat’s eine Wolkenlücke...“






















Montag, 4. Juni 2018

E13: Ein Gipfeli gegen den kleinen Hunger

Sonntag, 3. Juni 2018

Heute stellte sich die Verpflegung als schwierig heraus. Es war Sonntag und am Le Tarn hinter Albi ist nicht viel los. Eine schöne Gegend zweifelsohne, aber Geschäfte haben geschlossen (Sonntag/Nebensaison) und Cafés sind spärlich - und wenn, haben sie (fast) nichts zu essen. So war die Zwetschgentorte und das Eclair im Angesicht der gewaltigen Kathedrale von Albi - der grössten Backstein-Kirche der Welt - die letzte richtige „Mahlzeit“ bis 20 km vor dem Ziel in Millau. Mal abgesehen vom Croissant gegen den „kleinen Hunger“ (siehe erstes Bild unten).



  • Route: Gratentour (150m), Saint-Sulpice, Albi, Millau (350m)
  • Daten: 192 km, 7h11, 1350 hm
  • Sterne: ***
  • Topografie: flach, auf 100 km netto 150 hm dem Tarn entlang, zweimal auf die Flanken hoch
  • Höhenlage: 150 - 500 m.ü.M. 
  • Strassen: fast alles Nebenstrassen, Qualität mal top, mal rau und etwas holpriger, besser als am Vortag
  • Verkehr: gering
  • Landschaft: ab Albi 100-200 m eingeschnittenes Flusstal, davor breite Flussebene
  • Wetter: milchiger Sonnenschein, eher auf der schwülen Seite, auf dem letzten Fünftel ab und an etwas Nieselregen (aber ich las das mal als Tag ohne Regen durch)
  • Wind: wenn, dann aus Südost. Unterschiedlich stark, da die Route stark drehte
  • Radler: einige (Retro-)Gümmeler bis Albi, danach drei einzelne Jogger weit abseits von Ortschaften 
  • Stimmung: bon 
  • Energielevel: könnte besser sein, Mühe gehabt um gegen den Wind zu drücken, in zweiter Hälfte trotz besser
  • Tenue: bald mal Windweste ausgezogen, kurz darauf auch die Armlinge. Gegen Ende etwas frisch
  • Highlight: einsame Gegend (zum radeln)
  • Lowlight: einsame Gegend (zum verpflegen)
  • Bemerkenswert: wenn man hungrig ist, kann man problemlos drei Schokoriegel am Stück verdrücken






















Sonntag, 3. Juni 2018

E12: Überführungsetappe

Samstag, 2. Juni 2018

Heute war eine Überführungsetappe angesagt. Die Pyrenäen liess ich hinter mir und Lourdes lag nur wenige Kilometer östlich von mir. Mein Ziel war die Region Toulouse. In dieser Region sind mir zwei Sachen aufgefallen: Rugby und Gänseleber - in vielen Ortschaften stehen Rubgy- statt Fussball-Tore. Das Kommunal-Café verlängerte seinen Betrieb heute extra um das Finalspiel der nationalen Meisterschaft zu übertragen. Und schliesslich für ich heute ein Stück auf dem Radweg Circuit Foie Gras


  • Route: Gan (200m), Pau, Lombez, Gratentour (150m)
  • Daten: 193 km, 7h05, 1720 hm
  • Sterne: *
  • Topografie: rund ein Dutzend 50-100m Anstiege von Flusstal zu Flusstal, letztes Drittel flach der Save entlang
  • Höhenlage: 200-400m
  • Strassen: viel „Rollsplitt-Belag“ auf Nebenstrassen, Hauptstrassen ok. Schlechtester Tag bzgl. Qualität 
  • Verkehr: erstaunlich viel auf Nebenstrassen. Hauptstrasse halt auch :-(
  • Landschaft: flache Flusstäler
  • Wetter: Rest-Wolken von gestern, am Abend Gewitterturm im Grossraum Toulouse, in den ich hinein musste. Sonst leicht bewölkt, 20-25 Grad. Schwül. 
  • Wind: in der Fläche etwas von vorne rechts
  • Stimmung: Strassenbelag nervte, Wetter hob die Stimmung 
  • Energielevel: passabel, müder Start, auf-und-ab zerrte
  • Tenue: ab zweiter Hälfte endlich mal wieder kurz-kurz bis am Schluss 
  • Highlight: nix spezielles
  • Lowlight: 2h auf essen warten. Im Hotel hat das Restaurant geschlossen und die Pizza dauert 1h
  • Bemerkenswert: der 8. Tag mit Regen in Folge




















Samstag, 2. Juni 2018

E11: pyRAINäen

Freitag, 1. Juni 2018


  • Route: Pamplona (450m), Erro, Port de Larrau (1573m) 🇪🇸/🇫🇷 , Oloron-Sainte-Marie, Gan (200m)
  • Daten: 178km, 6h55, 2650m
  • Sterne: ****(*)
  • Topografie: Anstieg auf fast 1600 mit vielen Gegenabfahrten (3 Zwischenpässe)
  • Höhenlage: 500-800, dann rauf auf fast 1600, danach Ebene auf 200-400
  • Strassen: in den Bergen etwas rauher, aber gut. Ab Ebene top. 
  • Verkehr: bis in Ebene Frankreichs kein Problem, Pass praktisch verkehrsfrei, ab Ebene etwas mehr und am Schluss auf der Nationalstrasse ab Oloron-Sainte-Marie nervig, weniger rücksichtsvoll als in Spanien
  • Landschaft: bergig und hügelig 
  • Wetter: wechselhaft bewölkt, freundlich, dann am Haupt-Anstieg regnerisch und in Frankreich durch ein Gewitter, danach hat’s aufgemacht. 15 bis max. 25 Grad
  • Wind: kein Thema 
  • Radler: einige Gümmeler in den Vorpässen der spanischen Seite. Ein „Fietser“ aus 🇳🇱 (Hondred Cols Tocht), zwei „Leichtgewichte“ am Port Larrau in Gegenrichtung 
  • Stimmung: sehr gut
  • Energielevel: sehr gut nach müdem Start
  • Tenue: Armlinge, Windweste an und ab, Regenjacke und am Schluss nur noch Armlinge
  • Highlight: erster Teil der Abfahrt vom Pass 
  • Lowlight: Nationalstrasse
  • Bemerkenswert: habe die Route der Raid Pyrénées gekreuzt von 2016