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Sonntag, 26. Mai 2013

Cyclotour - Lessons learned

Heute fuhr ich mein erstes "Rennen": Die Cyclotour rund um den Lac Léman. Anbei die 10 wichtigsten Sachen, die ich dabei gelernt habe:

  1. Zweites paar normale, trockene Schuhe sorgen für eine angenehmere Heimreise 
  2. Wetterradar sind cool (siehe Bild) - insbesondere deren Vorhersage
  3. Einzelzimmer in Jugis gleichen "Einzelzellen"
  4. Ohropax erleichtern das einschlafen und ermöglichen längeres ausschlafen
  5. Pastapartys sind keine Partys, sondern sind - wie die Pasta selbst - äusserst fad und ohne Pep
  6. Nicht kalt bekommen am Essenstand und trotzdem genügend essen? So schnell kriegt man nicht  genügend Parisette-Brot und Käse nicht runter
  7. Beinlinge über die Überschuhe => +10 Minuten trockene Füsse?
  8. 19:45 Uhr ist zu spät zum Heim reisen bzw. ICN-Reservierungen sind doof. Sorry für denjenigen (Deutschschweizer) Cyclotourer, der noch einen Zug später nehmen muss
  9. Verpflegung an Essensständen: gut, wenn man selbst was leckeres dabei hätte
  10. Der Höhenmesser vom Garmin Edge verträgt keine Feuchtigkeit, erholt sich aber wieder.
  11. 10h Stunden ohne Hay Day sind nicht viel

Das Wetter bzw. der Regen um 7:40 Uhr: voll erschwischt hat's mich ab Villeneuve
Besonders fies war, dass aufgrund der gebogenen Streckenführung wir ab Villeneuve bis St. Gingolph besonders lange im Regen fahren durften. Das Thermometer am Garmin zeigte zwischendurch 2°C an :-(


Samstag, 23. Juni 2012

Halbzeit-Bilanz


Die Halbzeitbilanz ist durchwegs positiv. Es macht grossen Spass, durch das Land - oder der Grenze entlang - zu radeln. Alle paar Tage wechselt die Landschaft, die Topographie und die Art wie die Leute reden. Auch das Trek MTB macht eine gute Falle. Nach anfänglichen Problemen mit der Scheibenbremse sind nun diese definitiv vom Tisch. Einzig das Abroll-Verhalten des Hinterreifens macht mir zuweilen etwas zu schaffen. Manchmal bleibt der Reifen fast auf dem heissen Asphalt kleben. In den letzten Tagen nicht mehr so oft, weil es nicht mehr so heiss war und der Belag ein anderer war. 


Die Bilanz in Zahlen:

  • Distanz: 950 km
  • Fahrdauer: 50 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 19 km/h
  • Höhenmeter: 10'000 Hm
  • Kalorien-Verbrauch: 40'000 kcal
  • Radtage: 10
  • Ruhetage: 2 (ohne die in Villeneuve)
Auf dem zweiten Teil der Route werde ich nochmals etwa so viele Kilometer zurücklegen, Höhenmeter dürfte es etwas mehr werden. Mit Simplon-, Maloja- und Flüelapass warten einige (fast) Zweitausender auf mich, zwei Mal von "ganz unten". Momentan geplante Ankunft in Aarau wird voraussichtlich am Mittwoch, 4. Juli sein. 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Strom: ein rares Gut

Neben der EM und dem anstrengenden "Tagesprogramm" erschwert ein dritter Faktor, den Blog aktuell zu halten: der Ladezustand der beteiligten Geräte, namentlich den vom MacBook-Akku. Unter Umständen gestaltet es sich schwierig eine bewachte Steckdose zu finden. Den Laptop einfach unbewacht im Waschsaal an der Dose zu lassen bezeichne ich als fahrlässig, denn bereits einfache Handtücher scheinen wegzukommen.

Für das iPhone habe ich hierzu ein gute Lösung gefunden in Form eines Ersatzakkus, der einfach ersetzt werden kann und potentiellen Dieben weniger wertvoll erscheinen mag als ein iPhone.

Für den Laptop gibt es zwei Lösungen, neben dem ausnützen alles Auflade-Möglichkeiten und Reduzieren der Bildschirm-Helligkeit:
  1. Sicherheits-Schloss
  2. Wechsel auf iPad
Warum iPad? Nun, dieses lässt sich mittels Nabendynamo und geeignetem Zubehör-Gerät durch eigene Muskelkraft aufladen. Damit wären auch meine anderen Gadgets (GPS-Logger und eben das iPhone) on-the-road aufladbar. Schade, hat mein Trek MTB keinen Nabendynamo - es ist halt auch kein normales Tourenvelo. 

Warnung im Waschsaal

Dienstag, 12. Juni 2012

Das vermisste Badetuch

Wo hängt man sein nasses Badetuch auf bei diesem Regenwetter zum trocknen auf? Im Zelt? Nein, ich habe selbst kaum Platz mich zu drehen. Wäscheleine? Nein, es soll ja trocken werden oder zumindest nicht noch feuchter... Bleibt noch der Sanitärbereich des Campingplatzes. Nein, leider auch nicht! Um 22 Uhr habe ich es dort aufgehängt. Leider war es am morgen danach nicht mehr da! Es muss von einem der wenigen Gäste genommen worden sein - denn von der Putzcrew sei noch niemand im Sanitärbereich gewesen, verrät mir die freundliche Dame von der Rezeption, nachdem sie ihr 10-minütiges, wohl privates Gespräch in Rumantsch beendet hatte.

Das macht mich irgendwie nachdenklich und ist der erste, wenn auch kleine Aufreger. (Sollte es denn tatsächlich entwendet worden sein.) Nicht wegen des monetären Wertes, sondern mehr aus ethisch und moralischen Gründen :-( Ich seh' bereits schwarz für meine Stromversorgung meiner zig elektronischen Gadgets, die jeweils während dem Duschen unbewacht an die Dose müssen ;-)

Vielleicht ist auch bloss ein Missverständnis und ich mach mir hier vergeben Sorgen ...