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Montag, 13. Juni 2022

Espresso, Gelato und Pizza

Lange ist's her seitdem ich das letzte Mal "velowärts" unterwegs gewesen bin. Verschiedene Gründe führten dazu, dass ich den Fokus etwas vom Velo-Touren weg genommen habe: Sättigung, Pandemie, Liebe, Midlife-Krise, ... aber in diesem Blog soll es nur ums Velo fahren und dem darum herum gehen - nicht um persönliches; da darf mich gerne auch direkt ansprechen. Und ja, seit einiger Zeit kommt es immer häufiger vor, dass ich auch mal was von mir aus Preis gebe und ungefragt zu erzählen beginne ...

Genug gefaselt, jetzt wird's konkret: Ich fahre mit Mario - einem guten Velo-Kollegen, mit dem ich schon die Tortour zu zweit gefahren bin (glaub 2018 wars?), zu seinen Schwiegereltern nach Kalabrien. Kalabrien ist der "Rist" von Italien, d.h. ich muss die "Hüfte" Alpen überqueren, den "Arsch" durchqueren - auch Po-Ebene benannt. Dann den "Oberschenkel" Toskana runter via Siena bis zum "Knie" nach Rom, wo wir uns voraussichtlich einen Ruhetag gönnen. In Neapel - also auf Höhe des Schienbeins - werden wir eine Pizza in den Vesuv schieben. Von da an ist es dann nicht mehr weit und "nur" noch flach bis wir schliesslich die finalen 600 Höhenmeter hinauf zum "Rist" nach Filadelfia in Angriff nehmen werden. Insgesamt werde circa 1800 Kilometer auf 10 sonnige Velo-Tage verteilen. Start ist am Dienstag 14. Juni 2022.

Pizza aus dem Lehmofen


Der Wetterbericht bzw. die allgemeine Wetterlage schaut nach einem stabilen Hochdruckgebiet aus und entsprechend hohen Temperaturen. Will heissen, dass ich vermutlich mit noch leichterem Gepäck als sonst unterwegs sein werde. So bleibt zum Beispiel die Windweste zu Hause und die Regenjacke nur als Ersatz dessen benutzt werden, wenn ich am Mittwoch Nachmittag den Gotthard und die Leventina runter sausen werde nach Ternate in der Nähe von Varese, etwa auf Höhe am unteren Ende des Lago Maggiore. Die "dicken", schwarzen Armlinge bleiben auch in der Schublade. Stattdessen kommen die dünnen Weissen mit, welche man gut nass machen kann und so hoffentlich die 30 Grad Celsius und mehr etwas angenehmer machen werden.


Routenplan: 1800 Kilometer in 10 Tagen (die erste Etappe werde zweiteilen)





Montag, 24. April 2017

Die Reise ins Ungewisse

Ich war selten so nervös und angespannt vor einer mehrwöchigen Velotour. Die Gründe sind vielschichtig und auch privater Natur. Was erwartet mich im Süden Europas? Wird's Kontakt Flüchtlingen geben_ Gibt es den Euro noch wenn ich zurück kehre (oder, was ist er noch wert)? Zwischen Griechenland und Slowenien hat kein Land den Euro, das wusste ich bereits (Ok, Montenegro hat ihn obwohl es offiziell nicht zur Euro-Zone gehört....). Nicht bewusst war mir jedoch, dass die Länder Mazedonien, Albanien und Montenegro zur teureren Zone Welt 1 gehören.

Flasche leer weil runtergefallen nach eine Bodenwelle
Ein anderer Grund der Anspannung sind die vielen Unklarheiten im Vorfeld. Wer die Wahl hat die Qual, wie man so schön sagt ... : es fängt an beim Velo: Soll es das spritzigere und momentan bequemere Cannondale Super6 mit neuer drahtloser elektronischer Schaltung sein oder das sich momentan seltsam unbequem anfühlende Trek Domane sein. Mit der drahtlosen Schaltung riskiere ich, dass mir unterwegs jemand den Akku klaut - eigentlich unrealistisch, aber wenn's passiert ein Horrorszenario mit nur einem Gang zurück zu fahren. Denn richtig flach ist eigentlich nirgends, was mich zur nächsten Frage bringt. Soll der Triathlon-Aufsatz mit - immerhin 400g Zusatzgewicht, die ich die geschätzten 40'000 Höhenmeter hochtragen muss. 400g entsprechen ca. 10% des Gesamtgewichtes an Gepäck. Dafür aufs iPad verzichten (minus 300g): "einfacher" bloggen und SRF im Kleinformat wären die Konsequenzen. Nun, der negative Einfluss des Gewichts auf die Reisegeschwindigkeit wird oft massiv unterschätzt. Aber es muss ins Gepäck passen; also ist es auch eine Volumenfrage und damit sind wir bei der nächsten Entscheidung: Welche Gepäcklösung soll es sein. In den letzten Wochen war ich fast täglich auf den einschlägigen (Online-)Shops und habe mir einiges an Material herangeschafft. Mein Kellerabteil platzt demnächst ;-)

Diese Rahmentasche von Ortlieb ist wasserdicht und kommt sicher mit

Welcher Reifen soll sein? Ist der neue Michelin Power Endurance wirklich so gut wie angepriesen: immerhin hat er nach nur ein paar hundert Kilometer bereits erste kleine Risse und Furchen - notabene von Mitteleuropäischen Asphaltpisten. Wie die Strassen z.B. abseits der Mazedonischen Hauptstrassen oder im Kosovo sein werden, weiss ich nicht. (Von Albanien ganz zu schweigen, da liesst man von plötzlich in Schotter übergehende "Strassen".) Auf jeden Fall habe ich heute das Vorgängermodell des Michelin besorgt, den Pro 4 Endurance V2. Gemäss bicyclerollingresistance soll dieser leicht besser rollen bei signifikant besserem Pannenschutz. Nun, mit Internet-Recherchen ist's halt immer so eine Sache... man sucht eh nur nach Bestätigung von seiner im Vorfeld bereits gefassten Meinung. Was klar ist, nach der Pannenserie im Winter mit dem Klassiker Continental GP 4000S II, kommt mir so schnell kein "Black Chilli" mehr unter die Räder. Ob sich die Last-Minute-Investition gelohnt hat, nachzulesen hier ... ob man's dann glauben mag oder nicht überlasse ich dann dem Leser.


Der Vollständigkeit halber die weiteren Entscheidungen:

    Rolle von Apidura mit altem Triatlon-Lenker
  • 1 oder 2 Nächte in Athen: für eine Nacht spricht der Start am Sonntag morgen - der Verkehr in Griechenlands Hauptstadt soll recht heftig sein werktags. Für zwei Nächte spricht Athen selbst. Andererseits kann man auch mit der S-Bahn an den Stadtrand fahren.
  • Schuhsystem: SPD vs. SPD-SL - d.h. die Frage, tagsüber laufen mit "Klack-klack" (SDP-SL) vs. Druckstellen am Fussballen (SDP) und (gefühlt) etwas weniger Effizienz
  • Welcher Triatlon-Aufsatz solls sein: diese Woche kommt noch das neue Modell von Syntace - reicht leider nicht mehr zum testen.
  • Sattel/Hose: welche Hosen-Sattel-Kombination garantiert schmerzfrei Stunden im Sattel? Leider ist die favorisierte ProCyclingAarau-Hose schon etwas lädiert von einem Sturz in diesem Winter, die iQ-Hose etwas zu gross (mehr essen!) und die andere, neuste etwas zu sportlich geschnitten (weniger essen?) 

Ein Entscheid ist gefallen: Trek Domane - mit neuem Tretlager ;-)
Wie auch immer, es kommt schon gut! Es hat bisher immer geklappt. Ich bin auch dieses Mal zuversichtlich, dass auch die letzten Zweifel und das Zwicken im Rücken, in der Achillessehne und der Schulter spätestens nach der ersten Etappe verflogen sind - ansonsten frag ich das Orakel von Delfi um Rat am ersten Übernachtungsort auf meinem Weg in die Gewissheit.



Sonntag, 2. April 2017

Bald wieder on-tour...

Lange ist's her seit dem letzten Update... Höchste Zeit für ein Update - auch weil sich Beiträge aus der Vergangenheit per E-Mail melden (danke für die schönen Erinnerungen!) und ein paar Versuche, das Blog schreiben zu vereinfachen in seltsam aussehenden, knappen und kurzlebigen"Roboter-Beiträgen" äussern.

Im Moment laufen die Vorbereitungen für die nächste grosse Tour. Sie führt mich im Mai von A bis A - von der antiken Hauptstadt Griechenlands bis in den Hauptort meines Wohnkantons. Dieser Routenentwurf hat nicht vergebens das Wort "1980" im Titel - es ist die Route, die ein paar Pioniere aus meiner Region unter die Räder ihrer Stahlrahmen genommen haben, als es den Vielvölkerstaat Jugoslawien noch gab, Europa und die Welt noch ganz anders aussah und ich erst knapp laufen konnte.

Vier Jahre später gründeten sie den Club der Radfernfahrer. Interessant ist auch der Bericht ihrer Durchführung ihrer ersten "Olympiafahrt".





Mittwoch, 17. August 2016

Die Tortour vor der Tortour

Noch rund 26 Stunden, dann geht das nächste Abenteuer los. Ein kürzeres als das letzte, aber nicht minder anstrengendes und herausforderndes als das letzte in Pyrenäen und Südalpen. Diesmal gehts einmal rund um die Schweiz im Rahmen der "Tortour". Dieses rund 40-stündige Abenteuer teile ich mit dem PCA-Club-Kollegen Mario Serratore abwechselnd: einer fährt Velo, der andere ruht sich im Auto aus.

Todo-Liste an der Wohnungstür - inzwischen
ist nur noch wenig übrig
Dieses Auto mit gefühlt der drei Vierteln meiner Velowerkstatt zu füllen, dies war die erste Etappe - quasi die Tortour vor der Tortour. Auf dem Streifzug durch meinen (Velo-)Kleider-Schrank kam alles mit, was irgendwie von Nutzen sein könnte und alles in doppelter, manchmal dreifacher oder gar mehrfacher Ausführung. Da kommen auch zwei Kappen mit, die sonst nur auf winterlichen Cyclocross-Touren verwendet werden. Zwei 18l-Boxen gefüllt mit Esswaren aller Art: von Riegeln, Gels, Iso-Pulver, Cola, Biberli, Farmer-Stengel, Schokolade, Bananen, etc. ja, sogar Marzipan hat mich angelacht, als ich in der Drogerie "Müller" eigentlich nur Sonnencreme kaufen wollte... Gut, die geschätzten 12'000 kcal (?), die ich verbrennen werde, müssen irgendwie wieder rein.

Ich geniesse es, nach den materiellen Entbehrungen auf der Pyrenäen-Tour, sich keinen Kopf zu machen, ob diese 50g einer Unterhose wirklich mit sollen oder nicht.




Mario beim Abholen seines "Luxus-Autos" mit Klima, Navi und Radio. (Mario trägt Hemd, Urs - der Vermieter - scheint aufgrund seines Ironbike-Shirts auch Velo-affin zu sein ...)
Mein "Gipser-Auto": ohne Klima, Radio oder Navi - dafür gratis und mit Münz zwischen den Sitzen
Wer uns folgen will... wir tragen die Startnummer #219 => Tractalis (Gibt's auch als App). Über ein aufmunterndes SMS freue ich mich natürlich auch stets - besonders Nachts ;-)

Freitag, 15. April 2016

Begleitfahrzeug für Tortour

Unser Tortour-Projekt geht in die nächste Phase. Wir sind angemeldet und die Startgebühr ist bezahlt. Wir, das sind Mario S und ich als Fahrer, sowie 6 (!) Betreuer, die uns auf dem Abenteuer rund um die Schweiz unterstützen werden. Besten Dank nochmals an dieser Stelle!

Als nächstes kommt das Organisieren, nicht ganz ohne. Ich habe das ein wenig unterschätzt, was es alles zu beachten und zu tun gibt. Das fängt an beim Strom (kein GPS-Gerät hält 40h, Laptops schon gar nicht), wie trainiert man, wie ernährt man sich unterwegs (alles flüssig, liegt auch mal Pasta drin?), kann man sich auf den Schlafentzug vorbereiten (sollte man?!), wie organisiert man die Ablösungen innerhalb des Begleitteams, wie findet die Kommunikation zwischen Fahrer und Begleiter statt (reicht ein Handy, oder braucht's Funkgeräte?), etc.

Doch dies hat alles noch seine Zeit. Wichtiger ist im Moment, dass wir zwei Begleitfahrzeuge auf sicher haben für die Zeit vom 17. bis 21. August. Mein 20-jähriger Opel Astra kommt dafür definitiv in Frage, auch ein "Stadt-Jeep" (SUV) scheint uns zu klein, denn das Auto sollte idealerweise über folgende Eigenschaften verfügen:

  • Zugelassen für 4 Personen (d.h. viele "Baustellen"-Fahrzeuge mit einer dreier Sitzbank vorne fallen weg)
  • Viel Ladefläche für Velo, Materialkisten und ein Iso-Mätteli (die Velo-Fahrer wechseln sich ab, ein Fahrer fährt im Auto mit und ruht sich aus, während der andere auf dem Velo ist)
  • Verfügbar vom Mittwoch Abend, 17. August bis Sonntag, 21. August (morgen)

Und da kommt ihr ins Spiel - werte Freunde, Bekannte und Verwandte:

Habt ihr ein solches Auto oder kennt ihr jemanden (Freunde, Bekannte, euer Garagist des Vertrauens, ...), das ihr uns im erwähnten Zeitraum zur Verfügung stellen könnt?

Keine Angst, ihr kriegt das Auto wieder im Originalzustand und geputzt zurück, und gratis wollen wir es auch nicht. Aber diese Punkte verstehen sich von selbst ;-)






Sonntag, 31. Januar 2016

Begleiter für Tortour gesucht

Das Velojahr 2016 wird langsam konkret, die Ferienplanung (vermutlich sowas hier, aber auf eigene Faust) ist schon weit fortgeschritten und ein erster Fixpunkt zeichnet sich ab - wenn denn alles klappt: deshalb hier der Aufruf ...


Wer ist verrückt genug, zwei Verrückten auf dem Velo rund um die Schweiz hinterherzufahren?

Wir suchen Dich: bist du bereit, die zwei potentiellen Tortour-Teilnehmer Mario Serratore und Christian Wassmer auf ihrer 1000-km langen "Tortour" rund um die Schweiz im Begleitfahrzeug zu unterstützen, sie mit Essen und Trinken zu versorgen, sie moralisch zu unterstützen, anzufeuern und mit ihnen ein gemeinsames Erlebnis erfahren?







Tortour? Noch nie gehört!
"Die TORTOUR ist das erste mehrtägige Non-Stop-Radrennen der Schweiz. Die TORTOUR kombiniert die besten Ideen aus allen bestehenden Langdistanzrennen. Damit ist das Rennen attraktiv für Leistungssportler, Breitensportler sowie Teamsportler und Firmen. Das Rennen läuft während Tag und Nacht – eine grosse Herausforderung für Fahrer UND Betreuer.
Das Rennen startet in Schaffhausen und führt über rund 1‘000 km und 14‘500 Höhenmeter rund um die Schweiz wieder zurück in die Munotstadt. Die Einzelfahrer und Teams benötigen für diese Strecke zwischen 32 – 48 Stunden."
 
Wir werden im Zweier Team unterwegs sein, dass heisst, wir wechseln uns alle 60-90 Kilometer ab. Zwei Teilstrecken bestreiten wir gemeinsam. Gestartet wird in Schaffhausen, vermutlich mitten in der Nacht auf Freitag. Am Donnerstag findet ein Prolog statt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Start: Freitag, 19. August 2016, ab 0:30 Uhr (Details: http://tortour.com/de/tortour/zeitplan-tortour/)
  • Ziel: Samstag, 20. August 2016, nachmittags
  • Prolog am Donnerstag, Siegerehrung und Brunch am Sonntag morgen 
  • in 16 Etappen 1000 km Non-Stop rund um die Schweiz (Details: http://tortour.com/de/tortour/route/)
  • 3-6 Fahrer in 1-2 Begleitfahrzeugen (freie Aufteilung)

Was erwartet dich? Neben einem unvergesslichen 40h-Abenteuer eine Spesenentschädigung und etwas oben drauf. Es sind auch Einsätze von weniger als 40h möglich, ja sogar erstrebenswert: Je mehr Begleitfahrer, desto weniger für jeden. Das Reglement schreibt minimal 3 Begleiter vor, maximal jedoch 6.

Gluschtig (und du hast idealweise einen Führerausweis)? Dann melde dich bis spätestens 21. Februar bei mir oder Mario für weitere Informationen.

Teaser: https://www.youtube.com/watch?v=Wifd3lub1Fw
Highlights 2015: https://www.youtube.com/watch?v=eTgGCtEbxsE
Dokumentation: https://www.youtube.com/watch?v=N4Eg7rzJ6bU

© tortour.ch

Freitag, 24. April 2015

Noch ganz (wasser-)dicht?!

Vor Jahresfrist war ich bereits in meinen zweiten Velo-Ferien und durfte zum Abschluss der Woche auf Mallorca die Insel umrunden. Dabei zeigte sich der Wettergott von seiner allerbesten Seite: Sonne, nicht zu aber genügend warm und Rückwind im flachen Süden "auf der Rückfahrt". Nun hat sich das Blatt komplett gewendet: am Samstag starte ich mit tausenden Leidesgenossen zur Lüttich-Bastogne-Lüttich-Challenge über 270 km und 4600 Höhenmetern. Von den Zahlen her vergleichbar mit Mallorca 312, vom Terrain her weniger und vom Wetter her eben gar nicht: 11-15 Grad C° sind vorhergesagt für die wallonischen Ardennen im Süden Belgiens, dazu Dauer-Nieselregen den ganzen Tag... nun, ist ja freiwillig das Ganze ;-) Trotzdem: das Profi-Rennen, welches am Tag danach statt findet, gilt als das härteste der Frühjahresklassiker. Die müssen notabene - kriegen dafür auch Geld - und das Wetter am Sonntag ist nicht wesentlich anders ...

Lange bei guten Bedingungen Velo zu fahren, das habe ich letztes Jahr bewiesen. In knapp 9h folgt die nächste Härteprüfung über mindestens die gleiche Dauer. Rennbericht folgt morgen abend, oder übermorgen - je nachdem wann ich wieder trocken und aufgewärmt bin ...

Das morgige Programm: die Steigungen - nach x km | Col de ... | Höhenmeter | Strecke | durchschn. Steigung | max. Steigung. An den X (und bei der komischen Uhr) wird offiziell die Zeit gemessen. 
Das einzige Bild mit blauem Himmel :-)
Die Beine sind parat: äusserlich jedenfalls (frisch rasiert), ob auch innerlich wird sich noch zeigen... (Zur Beruhigung: Die Kratzer stammen vom Rasierer.)
Spiegel-Selfie: Gut, kriegt man das Finisher-Shirt schon vorher - dann muss man nicht zwingen "finishen" ;-)

Freitag, 28. November 2014

Zwischensaison und Zukunftspläne

Seit meiner Rückkehr von der Schweiz-Umrundung sind nun schon wieder mehr als zwei Monate vergangen. Zwei Monate Zeit zum Erlebnis-Verdauen, Material retablieren, alternative Sportarten ausüben, neue Pläne schmieden oder neue Fahrzeuge evaluieren und auch anzuschaffen ;-)

Der Reihe nach...

1) Erlebnis-Verdauen  ...
... geht am besten mit Fotos und als Erinnerung im Kopf:

Am Cormet de Roselend in den franz. Alpen 
Zwischen Pontarlier und Morteau im franz. Jura
An der Dessoubre bei Saint Hyppolite im franz. Jura 

2) Material retablieren
Das Velo hat mindestens gleich stark gelitten wie ich. Zudem konnte es sich nicht vollständig erholen und trug bleibende Schäden von:

  • Hinterrad-Achse gebrochenDas war der Grund für die vermeintliche Acht. Ja, ich frage mich auch, wie man damit über 1500 Kilometer fahren konnte. Reparatur auf Garantie.
  • Ansätze eines (erneuten) Haar-Risses an der Hinterrad-Felge
    Nicht der erste Haar-Riss an diesem Modell (Bontrager RL). Den ersten entdeckte ich im Januar dieses Jahres nach gut ca 10k Kilometer Laufleistung. Reparatur auf Garantie. Laufrad wird ersetzt und danach entsorgt. 
  • Lagerschalen im Tretlager hinüberSchon nach meiner ersten Tour trat "flüssiger Rost" aus dem Tretlager (siehe Bild). Das Tretlager wurde inzwischen ca. 5 Mal ausgetauscht (alle 4-5 Tausend km!). Auch Keramik-Lagesrschalen halfen nichts. Diese wurden zwar auf Garantie ersetzt. Aber als danach die Kurbel immer noch Spiel hatte nach nicht mal 100 km, erstrebte ich den vierten Garantiefall und schickte den Rahmen via Grassi Velo zur Trek Europazentrale nach Dübendorf. Nach nicht mal 3 Wochen - "angedroht" waren 1-3 Monate - hatte ich meinen Renner wieder und wir versöhnten uns wieder. 

3) Alternative Sportarten
Diese wären (Berg-)Wandern, Joggen und Biken :-)

Steinadler auf dem Simplonpass
Da beide Rennräder in Reparatur waren - das eine Aufgrund ein glimpflich abgelaufenen Crashes, meinem ersten; bitte alle Holz anfassen - suchte ich nach Alternativ-Sportarten.

Wandern ist sehr schön, aber belastend für die Füsse (falsche Schuhe?). Nach Touren via Teufelsschlucht auf die Belchenfluh und auf den Simplonpass kriegten meine Füsse massive Druckstellen (keine Blattern), so dass ich noch knapp eine Woche lang stets daran erinnert wurde ;-)

Panorama von der Belchenfluh mit Blick Richtung Olten und dem Solothurner Niederamt
Biken mit einem vollgefederten Bike macht nur bergab Spass - vorausgesetzt das Rad erleidet keinen Plattfuss :-( Bergauf blieb ich förmlich kleben. Die Bergbahn/Bus als Aufstieghilfe nehmen ist irgendwie auch doof und widersprich meinem Leistungsgedanken. Beim Ski fahren ist's aber Ok :-) 

Joggen hat auch seine Reize, wird jedoch nie meine Lieblingssportart. Es ist aber eine Super-Alternative für den Winter und ganz schön anstrengend.
 
4) Neue Pläne schmieden
dazu in einem separaten Blog-Post mehr :-)

5) Crosser
Als Severin von Pro Cycling Aarau ein regelmässiges Cyclocross-Training ausschrieb, konnte ich dem (Rad-)Trendsport dieses Winters nicht mehr widerstehen und kaufte mir ein Cannondale CAADX:
Im Rennrad-Tempo zu biken macht mächtig Spass!
 

Freitag, 25. April 2014

Gedanken zum Rennen

Nachdem die Probleme und Sörgelein unter der Woche abgenommen hatten, nahmen sie drei Tage vor dem Event wieder zu.

Ich hatte mir extra noch neue Cleats für die Schuhe besorgt und mitgenommen auf die Insel. Die Cleats stellen die feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal her. Es ist wichtig, dass diese möglichst exakt auf die Sohle montiert werden. Denn durch eine Fuss-Fehlstellung kann es rasch zu Schmerzen in den Füssen bis rauf in die Knie kommen. Am Mittwoch morgen kam ich auf die glorreiche Idee, die eigentlich noch gut funktionierenden alten Cleats durch neue zu ersetzen. Schlechte Idee, wie sich 100m nach dem Start zur Tagestour zeigte. Mit dem rechten Schuh kam ich nicht recht ins Pedal rein. Zeit zum neu einstellen hatte ich keine, denn unsere wiederum recht grosse Gruppe (20 Radler) war schon in Fahrt und Pause war keine in Sicht. Bald merkte ich, dass der Cleat des rechten Schuhs etwas schräg montiert war. Ich musste also "nur" den Fuss etwas mehr als gewohnt nach aussen drehen um einzuklinken. Doch so richtig fest war die Verdingung zur Pedale nicht. Am ersten Pass löste sich der Schuh vom Pedal Ich stand fast still und Maik fuhr fast auf mich auf. Im Wissen um die lose Verbindung ging es danach aber ganz gut - mal abgesehen von den leichten Knieschmerzen in den Knien aufgrund leicht anderer Fussstellung.

Die "Fussprobleme" hatte ich beinahe schon verdrängt, als sich das hintere Laufrad mit metallisch klingenden "Klimpern" in Haarnadeln-Kurven jeweils bemerkbar machte. Das Geräusch kommt, bzw. kam von verdrehten sog. Messerspeichen (abgeflachte/Platt gedrückt), die unter der Schrägbelastung in den Kurven gegen einander reiben. Peter aus Bayern - so etwas wie der Chef-Mechaniker hier bei Champions Training - konnte das Problem heute Freitag am Tag vor dem Rennen schliesslich lösen. Auch das andere Problem mit den Schuhen ist Vergangenheit. Zum Glück sah man noch den Abdruck der alten Cleats auf der Sohle. Die Platten ein wenig drehen und gut war. So steht aus technischer Sicht für morgen Samstag nichts mehr im Wege.

Die momentane Angespanntheit gründet nun auf der physischen und psychischen Belastung, die mir bevorsteht. Noch nie zuvor war ich soweit und solang am Stück geradelt. Das weiteste bislang waren die knapp 260 flachen Kilometer von Aarau nach Genf. Doch morgen stehen auch fast 4000 Höhenmeter an. Wie ich eben feststelle, bedeutet auch dies einen neuen Höchstwert (bislang 3650 Hm über Ofenpass, Stilfserjoch und über Ofenpass zurück).

Gestern Abend hatten wir nochmals Team-Besprechung. Die Pro-Team-Fahrer Klaus und Fabian erzählten von ihrer Taktik im letzten Jahr: in den Bergen bloss nicht zu hart reingehen. Das Rennen beginne erst in Palma nach gut der halben Distanz. Wer in den Bergen davor zu viele Körner lasse, der wird Mühe haben auf dem flachen bis welligen Teil der südlichen Küste entlang zurück. Auch wichtig sei, dass man stets in einer Gruppe fahren kann und sich die Arbeit gegen den Wind so aufteilen kann. Lieber bei einer Verpflegungsstelle auf eine Gruppe warten als alleine zu fahren. Genügend zu essen und v.a. zu trinken sei auch wichtig. Letzteres ergänzte Arnold, der Chef, so: "Das Essen wird morgen nicht das Problem sein, sondern Krämpfe. Deshalb genügend trinken! Von Beginn weg."

Kathedrale von Palma de Mallorca - am Ruhetag hat man Zeit für sowas
"Alt"-Stadt von Palma
Im "weissen" Hotel in der Bildmitte sind wir zu Hause - rechts gehts zum Ballermann

Der Radkeller :-)
Das Programm für den Renntag: Morgenstund hat Gold im Mund.
Wer um 19:30 nicht im Ziel ist, fährt mit Rad heim :-)

Rasierte Beine, belgischer Kreisel und Schwellentraining

Was man nicht alles tut, um sich möglichst als "echter" Rennrad-Fahrer zu fühlen.

Seit gut zwei Wochen gehöre ich z.B. auch zum Kreis derjenigen, die sich die Beine rasieren. Ich muss sagen, das fühlt sich ganz schön komisch an. In Jeans schwitzt man viel mehr. Die Oberschenkel kleben förmlich am Stoff. Dies obwohl man spürt, dass die von den Haaren gebildete, isolierende Luftschicht fehlt - vor allem Nachts unter der Bettdecke. Und tagsüber "zieht" es unten in die Hosen rein und um kühlt die Waden aus. Dafür entfällt das minutenlange Einreiben von Sonnencreme. Je nach Dichte des Beinpelzes ist bzw. war es schon eine mühsame Sache, bis die Beine nicht mehr weiss sind und die Creme eingezogen ist. Auch Schürfwunden sollen besser verheilen, wenn keine Haare daran beteiligt sind. Aber wir wollen alle hoffen, dass dieser Vorteil nicht zum tragen kommen wird und fassen nun ein grosses Stück Holz an ;-)

Diese Beine (bzw. Knie) müssen wieder mal rasiert werden :-)
Dazu gehören möchte ich nicht, wenn es um Dinge geht wie Schwellentraining oder dem belgischen Kreisel geht. Beim Kreisel aus Belgien geht es darum, sich so im Kreis abzuwechseln, dass jeder mal für ein paar Sekunden im Wind vorne ist, ehe er sich gleich anschliessend gleich wieder zurückfallen lässt. Ich habe so was noch nie gemacht und habe entsprechende keine Ahnung wie das geht. Wir fahren also auf eine kleine Steigung zu und plötzlich heisst es "Belgischer Kreisel links rum" und ich bin mittendrin statt nur dabei. Ich realisiere schnell, dass dies keinen Sinn macht, vor allem dann nicht, wenn es bergauf geht und einige von uns dies noch nie gemacht haben. Ich lasse mich also schnell nach hinten zurückfallen. Dort hält sich auch Arnold - der Chef von Champions Training - auf und meint bloss: "So'n Schwachsinn!"

Professionelle Vorbereitung am Strand von Palma, wo
zur Hochsaison jeweils besoffene Urlauber liegen :-)
Am Tag davor gab's noch so eine Geschichte von "professionellem" Verhalten. Nachdem alle Mitglieder des Pro Teams schön brav den Laktatstufentest gefahren haben und nun genau wissen, mit welchem Puls sie wie viel Watt treten können (müssen, sollen oder dürfen), rät ihnen der mit radelende Sportarzt fünf (5!) Mal den gleichen Berg hoch zu fahren. Jedes Mal ein bisschen schneller und am Schluss "nahe an der Kotz-Grenze". Nichts für mich. Ich habe bereits mental Probleme, wenn ich in der gleichen Woche zweimal die gleiche Strecke fahren muss. Aber die vom Pro Team kennen nichts und fahren im Pulk von hunderten anderen Radlern fünfmal hintereinander den "Randa" hoch und runter - vier Tage vor dem Rennen. Für die ist es halt ein Rennen, für mich geht es ums ankommen und ums Erlebnis. Ich wähle lieber das Alternativ-Programm und fahre mit Arnold und ein paar anderen "gemütlich" einmal quer über die Insel und zurück. Gemütlich gemäss Ansage, denn konkret war es mal locker ein 31-er Schnitt auf knapp 150 km ... auch Dank Rückenwind und Windschatten - zudem mussten wir auf dem Rückweg einem Gewitter davon fahren :-)

Wie wenn man auf dem Rad nicht schon genügend braun bzw. rot werden würde ...
Mike Lorenz, dessen Name auf dem super teuren "Specialized"-Flitzer angebracht ist.
Er gehört zwar nicht zum Pro-Team, ist aber ganz schnell und stylisch unterwegs.


Sonntag, 20. April 2014

Rauswurf aus Pro Team

Am heutigen Sonntag wurde ich aus dem "Pro Team"-Mitglied geworfen!

Der Reihe nach: Es ist alles halb so schlimm und nicht ganz ernst gemeint. 

Ich bin hier auf Mallorca mit dem Reiseveranstalter "Champions Training", der ein eigenes Jedermann-Team führt - eben dem Pro Team. Zweck dieses Pro Teams ist, neben hochstehendem Fachsimpeln beim Nachtessen ("Ich hab mir einen Sattel passend zu meinem Hintern fertigen lassen.") und dem Unterhalt sau-teurer Velos (einer hat sogar seinen eigenen Namen auf dem Rahmen drucken lassen), auch eine möglichst professionelle (wirkende) Trainingsunterstützung durch seinesgleichen. Der Sportarzt zum Beispiel fährt selbst mit seiner "Praxis-Assistentin" bzw. Frau/Freundin im schwarzem Trikot mit Piratenlogo durch die Gegend. Einer anderer misst seinen Kollegen die Schrittlänge, wechselt Vorbau und Sattelhöhe mit allerlei Spezialgerät. 

Gestern fand ich eher zufällig Eingang in diese mir (noch) fremde Welt, indem ich beim Nachtessen an "ihren" Tisch sass, der mit "Pro Team" gelabelt war. Dies merkte ich allerdings erst, als schon der erste Teller Pasta verputzt war. Ich nahm dann trotzdem an ihrem Team-Meeting teil, weil dies der Arnold (der Chef) auch für eine gute Idee hielt, weil ich doch auch die volle Runde über 312 km machen würde nächsten Samstag. Er war denn auch der Meinung, ich solle am Folgetag nach der Radtour ebenfalls einen Laktattest machen, damit Heiko (der radelende Sportarzt) darauf basierend die Trainingspläne für die noch kommenden 6 Trainingstage erstellen könne. 

Zwei Punkte schienen mir suspekt. Ein Laktattest bestimmt die anaerobe Schwelle - vereinfacht gesagt, die Herzfrequenz, wo man grad noch genug Puste hat, um die entstehende Milchsäure (=Laktat) wieder abzubauen ohne zu übersäuern und in eine Sauerstoffschuld zu gelangen. Übersäuerung kennt jeder vom Treppensteigen oder vom 80m-Lauf aus der Primarschule. Wichtig ist das ganze für herzfrequenzorientiertes Training. Doch selbst bei einem solch einfachen Einrollen wie heute (Puls selten über 120) bleibt was Milchsäure in den Muskeln übrig und verfälscht den Test meiner Meinung nach signifikant. Zum anderen ist mir unklar, wenn man nicht schon die Basis hat, 10-12 Stunden am Stück zu radeln, was können da 6 Trainingstage noch was ausrichten - mögen sie noch so ausgeklügelt sein.

Diesen Argumenten zum trotz habe ich mich dennoch zum Laktattest angemeldet. Habe das noch nie gemacht und dies wäre doch eine gute Gelegenheit, mal so was zu erfahren. Doch nach Argument Nummer 3 gegen so einen Test - nämlich den Kosten von 120€ - sagte ich den Test ab. So blieben mir noch 50 Minuten bis zu meiner vereinbarten Sitzpositionsanalyse. Diese "Freizeit" überbrückte ich mit Körper- und Kleider-Wäsche. Doch als Nicht-Mitglied des Pro-Teams musste ich mich dann immer wieder hinten anstellen. Stets drängte sich einer wieder vor. Nach 90 Minuten rumstehen in Rad-Klamotten (frisch gewaschen und geduscht) brach ich auch diese Übung ab, weil sich zum Schluss auch der Chef noch vermessen lassen wollte - kurz vor dem Nachtessen. Man muss halt Prioritäten setzen als Nicht-Pro-Mitglied. 

Vermessung unter Kollegen



Samstag, 19. April 2014

312 Weh-weh'chen

Bald gilt's ernst: mein erster 300er steht bevor. Genauer gesagt sind's 312 Kilometer, wenn man die "Putzfrauen-Insel" umfahren will im Rahmen von Mallorca 312. Rechtzeitig zum (obligaten?) Schlecht-Wetter-Einbruch bin ich heute Samstag in den Flieger nach Mallorca (22° Grad Celsius) gestiegen um meinen Hobby zu frönen. Ernst wird es dann am kommenden Samstag.

Im Vorfeld war ich doch einigermassen angespannt. Zu viele Kleinigkeiten traten "plötzlich" zu Tage, die Grund sein könnten für ein Scheitern meines doch ambitionierten Vorhabens.

Eine solche "Kleinigkeit" sind zum Beispiel die stechenden Schmerzen in den Schultern, die nach der Woche auf Gran Canaria Anfangs März nach jeweils ca. 2-3 Stunden Velo fahren aufgetreten sind. Gut, für etwas gibt's kostspielige Video-Analysen: Ich entschied mich für diejenige bei Veloplus. Mit einer Art Monstervorbau (Teil zwischen Lenker und Gabel), der an die Multi-funktionalen "Brillenmonster" beim Optiker erinnert, um stufenweise die optimale Dioptrie und sonstige Fehlsichtigkeiten zu finden, setzte ich mich also vor gut 2 Wochen vor die Video-Kamera in Wetzikon. Ein Zentimeter nach vorne, Analyse am Bildschrim, ein Grad steiler, anschauen, Sattel nach vorn ... so ging das gut zwei Stunden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde, die ich mit einem 90 mm langen und +10° steilen Vorbau erreichen würde. Leider war der mir von Veloplus angebotene Vorbau zu teuer (109 Franken für ein Stück Alu schien mir recht viel) und die günstige Alternative wollte nicht auf meinen Gabelschaft passen. Zeit um die Sitzposition Probe zu fahren blieb also keine mehr und inzwischen schmerzt die Schulter auch beim Arbeiten am Computer :-( Was natürlich auch Ursache und nicht bloss Wirkung sein könnte!?)

Mein Domane eingespannt mit dem "Monster-Vorbau".
Trifft sich gut, dass ich mich hier anderen "Rad-Freaks" von Champions Training professionell beraten lassen kann. Morgen Sonntag gibt's die nächste Sitzpositionsanalyse - gleich nach dem Laktat-Test (alle 5min Blut zapfen) und vor dem Vortrag über Watt-gesteuertes Training (sau-teure Watt-Messer).