Samstag, 3. September 2011

Tag 15 - Deichfahrt

Die erste Etappe auf komplett niederländischem Boden war eine Freude. Auf den super ausgebauten Radwegen gings in flottem Tempo gut 100 Kilometer westwärts bis nach Gorinchem. Auch das Wetter wird wieder besser: kann wieder kurzärmlig fahren und muss Sonnencreme auftragen.

Ungefähr wie auf den Bildern sah es unterwegs aus. Die meiste Zeit fährt man auf dem Deich, hat wenig bis gar keinen Verkehr (Velos ausgenommen), über zahlreiche Kuhgitter hinweg, vorbei an schönen Auenlandschaften und über von Schafen verwandeltes "braunes" Gras, die hier oft an den Flanken des Deiches grasen (siehe letztes Bild).

Vor Nijmegen






Morgen steht die letzte Rhein-Etappe an, der übrigens nicht mehr Rhein heisst, sondern Waal, ab Gorinchem "Boven Merwede" bzw. "Nieuwe Merwede" bzw. "Beenden Merwede" und ab Dordrecht "Nieuwe Maas". Zudem verzweigt er sich in zahlreiche Nebenarme und vereinigt sich mit der von Süden kommenden Maas.

Gorinchem ist also quasi der letzte Etappenort, wo ich das gewohnte Prozedere des Ankommens hinter mir brachte: Schuhe aus, Klickeinsätze herausmontieren (ist blöd mit denen zu laufen, weil's dauernd so komisch knirscht), verschwitzte Kleider weg, Velo-Shirt waschen, normale Kleider parat legen, duschen, Trinkflaschen waschen, Elektrogeräte aufladen, sich anziehen, Sightseeing, in die Stadt lecker essen gehen, Blog schreiben, Fahrt aufbereiten, Weiterfahrt planen, Hotel buchen, entspannen, vor TV einschlafen, komische Sachen träumen und entspannt am nächsten Tag aufwachen.

Hotelzimmer nach Ankunft

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