Dienstag, 23. August 2011

Die Sorge ums Velo

Das schlimmste - von Unfällen und sonstigen schlimmen Sachen mal abgesehen -  ist, dass mir jemand das Velo stiehlt, demoliert oder sonst wie "fahr-unfähig" machen würde. Nicht, dass ich Angst hätte, dass mir jemand das Zweirad klaut, wenn ich beim Beck was Gluschtiges kaufe oder rasch hinter die Büsche muss. Davor hab ich keine Angst, auch nicht vor einem Platten (Ersatzschlauch und Werkzeug ist schliesslich dabei, 770g). Aber auch in einer Velo-freundlichen Stadt wie Strasbourg - die Stadt bietet gar einen Fahrradverleih vor dem EU-Parlament während der monatlichen Plenarsitzungen an - sieht man viel Velo-Vandalismus, wie in jeder anderen Grossstadt leider auch. Da möchte man seinen Drahtesel nicht unbedingt über Nacht draussen stehen lassen.
Das nützt das beste Schloss nichts - Schnellspanner sei dank.



Dieses Exemplar steht vermutlich schon länger hier
Nun denn, dies hatte ich bei der Buchung des Hotels nicht beachtet. Nein, das Hotel hatte keinen Hinterhof. Nein, aufs Zimmer durfte ich es auch nicht nehmen (wäre eh verdammt eng geworden). Und auf die Frage, ob es denn irgendwo sichere Velo-Unterstände geben würde am Bahnhof oder so, meinte die Dame an der Rezeption, das gebe es nicht. Und das obwohl ich mein bestes Französisch ausgepackt habe - oder eben gerade deswegen. Schlecht französisch kann ich gut... Englisch hat leider auch nicht geholfen.


So musste ich selber herausfinden, wo mein Fahrrad sicher und ruhig schlafen kann. Man kann seinen Drahtesel sicher in gewissen bewachten Parkhäusern kostenlos parkieren. Dies war die beste Lösung. Und der Tag danach begann mit einem 10-Minuten Spaziergang zum Velo.
Veloraum eines Parkhauses:
 wird über Nacht abgeschlossen und ist bewacht









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