Samstag, 13. Juni 2015

Hopp Schwiiz

Bericht vom 12. Juni 2015: Lazdijai - Vilnius

Heute Morgen musste ich ohne Frühstück los. Vom Personal bzw. Tochter mit den schönen Augen der Besitzerfamilie war leider nichts zu sehen. Das heisst ich musste erst knapp 10 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle radeln um mir Frühstück zu besorgen. Kein Problem: denn die Tanke kannte ich noch vom Tag davor. Das Hotel-Restaurant hatte nämlich auch am Vorabend geschlossen.

So bildete ein Hamburger, ein Lachssandwich und am Morgen ein Milchkaffee mit Gipfeli und Haselnuss-Gebäck die Grundlage für die letzten 150 km in die litauische Hauptstadt bzw. dem LFF stadionas, dem primären Ziel meiner Veloreise. 

Der Weg dorthin war einer der schöneren der Tour. Gelangweilt von der Eintönigkeit des Warschauer Beckens und Podlachiens war ich empfänglich für jede Form von landschaftlicher Veränderung. Diese begann ab Augustow, der letzten grösseren Stadt in Polen, und endete in Litauen in einer Mischung zwischen dem Teletubby-Land, dem Auenland der Hobbits und dem grünen Hintergrundbild von Windows XP. Ok, Ich übertreibe ein wenig, aber es war schon sehr schön. 

Angekommen beim Stadion mussten erst einmal ein paar Selfies gemacht werden mit dem Stadion im Hintergrund. Doch warum nicht auf den Platz für ein paar Schnappschüsse? Schliesslich konnte ich kein Verbotsschild oder dergleichen erkennen. Die anwesende Security trat dann doch auf den Platz, kaum als ich das Velo an den Pfosten gestellt hatte. Der Security-Mann zeigte leider kein Verständnis für meine Leistung, ich aber ebenso wenig für seine Anweisung den Platz unmittelbar wieder zu verlassen. Stets freundlich bleibend machte ich dennoch zwei Fotos, während der Wachmann vermutlich bereits Verstärkung anforderte auf seinem Uralt-Nokia (3210?) und ich mich bereits wieder vom Acker, äh, Kunstrasen machte. 


See mit Landschaft, Wald und Velo 

Viele Seen im Südosten Litauens

Elchtest?





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