Sonntag, 17. Juni 2012

Tag 7: Rheinfall und laute Engländer

Obwohl ich den Rheinfall vor ein paar Wochen bereits einmal besucht hatte, wollte ich ihn erneut sehen. Denn mit soviel Wasser sieht man ihn wohl selten. (Danke für den Tipp, liebe Mutter!) Schade, sind die Boote nicht bis zum Felsen gefahren und 6 Franken für ein bisschen im Touristen-Boot herumtuckern: nein danke! Das Frühstück - Silserli mit saftigem Schinken - nahm ich am Ufer sitzend zu mir. Von Zeit zu Zeit wurde man nass gespritzt. Das spielte aber keine Rolle. Der Sommer ist definitiv angekommen. Im Nu trocknet alles wieder.

Rheinfall-Panorama
Rheinfall mit ziemlich viel Wasser und Gischt

Rhein bei Wallbach (AG)
Die Strecke führte mich durch zum Teil bereits bekanntes Gebiet. Ich sah auch Wegweiser Aarau 40 km. Schon komisch. Da fährt man 600 Kilometer durchs Land und die Distanz zum eigenen Bett ist manchmal kürzer als der Weg zum angepeilten Zeltplatz. Am Ende dieses herrlichen Tages bin ich auf dem einfachen Zeltplatz in Möhlin gelandet. Nach einem kurzen Sprung ins Wasser der naheliegenden Badi, ging ich gleich um die Ecke ins Pub, um mir das Unwetter-Spiel Ukraine vs. Frankreich anzuschauen. Weil danach England in einem dramatischen Spiel Schweden niederrang und Engländer gerne in Form von lautstarkem Gesang zeigen, wie viel Testosteron sie im Blut haben, dauerte es trotz Oropax etwas länger mit einschlafen ...

Eigenwillige Konstruktion in der Badi Möhlin - wohl nicht ganz im Sinne des Erfinders; auch die Aschenbecher sind zweck entfremdet.
Bilanz:
  • Distanz: 100 km
  • Fahrdauer: 5 h
  • Höhenmeter: 750 Hm
  • Besoffene Engländer: ca. 5


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